Weingut Marcus Hees

Feucht-fröhlich und naheliegend

Unser Neuzugang ist nicht nur ein Beleg für die Dynamik und Vielfalt einer der spannendsten Weinregionen hierzulande, es ist zugleich eine schöne stilistische Ergänzung unserer bisherigen Naheweingüter Emrich-Schönleber und Gut Hermannsberg. Während Letztere ganz auf den Riesling setzen und mit vielen Auszeichnungen zu den Granden des deutschen Weins gehören, geht Marcus Hees noch als weithin unbekannter Jungwinzer durch, dessen Weißburgunder uns ebenso begeistern konnten wie seine Rieslinge. Hees‘ Heimat ist ein kühles Seitental der Nahe.

Auen liegt nur rund 3 km nördlich von Monzingen. Dass ausgerechnet in einer der regenärmsten Regionen Deutschlands die Weingutsanschrift „Zur feuchten Ecke“ lautet, ist schon witzig. Hier wachsen auf kargen Tonschieferböden und verwittertem Sandstein exzellente Weine heran. Grund seines Winzerglücks ist für Hees vor allem der Römerstich. Eine gut 4 ha große und bis 310 m hohe, teils mächtig steile Monopollage, die es mit Riesling und Weißburgunder sehr gut meint. Der erste vollständig eigenverantwortete Jahrgang von Marcus Hees war 2011. Die Weine werden seitdem profilierter, eleganter und finessenreicher. „Meine Weine sind immer von einer kühlen, würzigen Ader durchzogen. Sie sind anfänglich zurückhaltend, niemals vordergründig und zeigen keine Spur von Überreife“, sagt Hees, der neben seiner önologischen Ausbildung auch diverse Kochpraktika absolvierte. Übrigens: Wer die Weine vor Ort als Speisenbegleiter erleben und sich danach ein Verdauungsschläfchen gönnen will, muss das Haus nicht verlassen: Zum 1824 gegründeten Familienbetrieb gehört nicht nur ein Weingut, sondern auch ein Essgut und Schlafgut mit einem Landgasthof und Gästezimmern.

Unsere Weine vom Weingut Hees:

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