Maximin Grünhaus-Schlosskellerei C. von Schubert – Mertesdorf

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Refugium für bedrohte Weinarten

Eines der weltweit ältesten Weingüter ist Maximin Grünhaus. Vor rund 50 Jahren entstand der Weinladen Schmidt. Vor rund 1380 Jahren wurden erstmals die Besitzungen des Trierer Klosters Sankt Maximin in Mertesdorf erwähnt, aus dem das heutige Weingut hervorgegangen ist. Im Zuge der (französischen) Säkularisation wurde das ehemalige Klostergut versteigert und gehört seit 1882 der Familie von Schubert. Der Grund ihres Glücks ist eine kühle Schönheit namens Herrenberg, eine im Monopolbesitz befindliche Hanglage an der Ruwer. Das Terroir dieses gut 30 ha großen, mit seiner bewaldeten Weinbergskrone fast burgundisch anmutenden Weinbergs ist sehr heterogen. Schon die Kabinettweine sind grandios. Carl-Ferdinand von Schubert besitzt den Mut zur Leichtigkeit und trägt so zur Erhaltung „bedrohter Weinarten“ wie dem Kabinett bei. „Nirgendwo sonst im deutschsprachigen Raum fallen diese Weine so filigran und belebend aus wie hier“, schwärmt Stuart Pigott in seinem Buch „Wein spricht deutsch“ und meint… die Auslesen! Tatsächlich sind diese Rieslinge zwar intensiv und kraftvoll, jedoch nie fett und wonneproppig.

Ausdrucksstarke Rieslinge aus der Moselregion

Während sich heute Unternehmen teure Designabteilungen für moderne Labels leisten, setzt das Haus seit mehr als hundert Jahren auf Kontinuität und lässt das originelle Jugendstiletikett bis auf kleine Details unverändert. Die durchweg spontanvergorenen Rieslinge beeindrucken mit einer unnachahmlichen Tiefgründigkeit, Kräuterwürzigkeit und Langlebigkeit, wobei es uns gerade der filigrane Stil des Abtsbergs angetan hat. Die Weine dieser Einzellage waren früher exklusiv den (offenkundig geschmackssicheren) Äbten des Trierer Klosters vorbehalten. Jetzt dürfen alle ran!


Unsere Wein-Auswahl vom Weingut Maximin Grünhaus:

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