Von Hövel-Riesling auf dem 2. Platz beim „BerlinKabinettCup“

Logo_KabinettCup

Cup der guten Hoffnung:

Der Berliner Martin Zwick gehört zu Deutschlands führenden Weinbloggern. Seit Jahren ist er Initiator und Gastgeber für diverse Weincontests, die sich großer Aufmerksamkeit bei Winzern und Weinliebhabern erfreuen. Am 22. Juni lud der Berliner Weinblogger Martin Zwick wieder eine illustre Jury (u.a. David Schildknecht) zum „BerlinKabinettCup“. Zur Probe standen die besten Kabinette des großartigen Jahrgangs 2015. Von den 42 Weinen kamen 8 Weine von „Weinladen-Winzern“ unter die Top 20!

Der „Saar Riesling“ vom Weingut von Hövel kletterte gar aufs Siegertreppchen. Max von Kunow: „Wir sind sehr stolz, dass unser Gutsriesling Kabinett zum zweitbesten Kabinett Deutschlands gewählt worden ist. Ein Wein hinter dem 26.000 Flaschen stehen. Es ist eine Cuvée aus alten, vergessenen Grand-Cru-Lagen der Saar.“ Für Max von Kunow, der seit wenigen Jahren die Regie im Weingut übernommen hat, eine schöne Bestätigung des eingeschlagenen Weges, zumal sein Weingut als einziges gleich zwei Weine unter den Top 20 platzieren konnte.

Zu den Top 20 gehören außerdem diese 2015er Rieslinge:
Goldtröpfchen, Reinhold Haart (Mosel, Platz 4), Goldgrube, Daniel Vollenweider (Mosel, Platz 8), Clemens Busch (Mosel, Platz 11), Karthäuserhofberg, Karthäuserhof (Mosel, Platz 13), Monzinger, Emrich-Schönleber (Nahe, Platz 16), Scharzhofberger, von Hövel (Mosel, Platz 17), Apotheke, Ansgar Clüsserath (Mosel, Platz 19).

Was ist ein „Kabinett“ und woher stammt der Name?
Der Begriff geht zurück auf den im Jahre 1245 erbauten Weinkeller des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau, wo in einem Nebenraum (frz. cabinet) die besten Weine gelagert wurden.
Erstmals im Jahre 1712 für Weine mit Reserve-Qualität verwendet, stand „Cabinet“ im Laufe der Zeit auch für „naturreinen“ Wein, da dieser (wie heute bei allen Prädikatsweinen üblich) nicht mit Zucker angereichert werden durfte.
Ein Kabinett steht heute auf einer der mittleren Sprossen einer hausinternen Qualitätsskala und ist die erste Stufe der sogenannten Prädikatsweine. Je nach Anbaugebiet und Rebsorte schwankt das Mindestmostgewicht der gelesenen Trauben zwischen 67 und 85° Oechsle.

Heute bleibt ein Kabinettwein von Erzeuger- wie Verbraucherseite oft „unverstanden“ und bietet im Qualitäts- und Geschmacksprofil ein ziemlich heterogenes Bild. Er mag mittlerweile wenig mit dem ursprünglichen „Cabinet“ gemein haben, doch wenn die Winzer das „Aufsatzthema“ Leichtigkeit & Frische perfekt umsetzen, bietet die Kabinett-Riege den wohl konsumfreudigsten Stoff.

Eine Qualitätsstufe – große Differenzen
Interessant und für viele überraschend ist sicher auch die stilistische, geschmackliche und preisliche Vielfalt der Kabinette. Von jungem und jung zu trinkenden Gemüse wie Bretzens Müller-Thurgau für 4,95 Euro bis zum 86er Maximin Grünhauser Riesling aus dem Abtsberg ist möglich.
Wir sind der guten Hoffnung, dass der „Kabinett“ wieder zu alter Stärke und Wertschätzung gelangen wird. Schade wär’s schon um diese „bedrohte Weinart“…

Diese Kabinett-Stückchen sind in unserem Online-Shop* momentan verfügbar:

Back to the top

Log in

Diese Website verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite besser zu machen. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung »

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen