Wein statt Braunkohle!

Das Lausitzer Projekt Wolkenberg bietet die „Überraschung des Jahres“

Wer hätte das gedacht? Ein Berliner Weinhändler nimmt ein regionales Produkt aus der „neuen Welt“ in sein Sortiment auf. Nicht als Gag, sondern weil die Qualität stimmt! Möglich wurde dies durch ein Rekultivierungsprogramm von Vattenfall mit der Hochschule Geisenheim und der BTU Cottbus. Und das kam so: Der Ort Wolkenberg, in der Nähe von Spremberg gelegen, fiel Anfang der 90er der Braunkohlegewinnung zum Opfer. Die 170 Einwohner wurden „umgesiedelt“, das Dorf plattgemacht und umgepflügt. Als die Bagger verschwunden waren, entstand die Idee, in dieser Ödnis einen Weinberg entstehen zu lassen. Mit 99 Reben ging’s 2005 los. Nach vielversprechenden ersten Ergebnissen auf ausgesuchtem Terroir erfolgte eine sukzessive Erweiterung bis auf die heutigen ca. 26.000 Reben.

Die Personen hinter diesem einmaligen Projekt sind die aus dem Ruhrgebiet stammende „Jungwinzerin“ Tina Muthmann und der erfahrene, ehemals als Kellermeister von Schloss Proschwitz tätige Martin Schwarz. In dessen Meißner Weingut werden die Lausitzer Gewächse auch gekeltert & abgefüllt. Da das Gebiet in der Niederlausitz kein Anbaugebiet für Qualitätsweine ist, müssen die Weine als „Brandenburger Landweine“ deklariert werden. Macht nüscht! „Wein statt Braunkohle“ ist eine gute Entscheidung!

 

Hier finden Sie unsere Wolkenberg Wein-Auswahl:

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