Brandenburg ist kein klassisches Weinland im großen Stil – und genau das macht seine Weine so spannend. Der Weinbau in der Mark reicht bis ins Mittelalter zurück und war über Jahrhunderte fester Bestandteil der regionalen Kultur. Orte wie Grano, Werder oder auch die südlichen Landesteile Brandenburgs stehen bis heute für diese fast vergessene Weingeschichte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet der Weinbau in Brandenburg vielerorts aus dem Blick. Viele Flächen verschwanden, Wissen ging verloren, und Brandenburger Wein fiel in einen langen Dornröschenschlaf. Erst in den vergangenen Jahrzehnten hat sich wieder eine kleine, aber sehr lebendige Weinszene entwickelt. Heute umfasst die Rebfläche im Land Brandenburg nur rund 50 Hektar, verteilt auf wenige Standorte – unter anderem rund um Werder an der Havel, in der Niederlausitz und im östlichen Brandenburg.
Gerade diese überschaubare Größe macht Brandenburg als Weinregion interessant. Hier geht es nicht um Masse, sondern um Pioniergeist, regionale Identität und die Frage, wie Weinbau unter heutigen Bedingungen neu gedacht werden kann. Eiszeitlich geprägte Sand- und Lehmböden, viele Sonnenstunden und eine wachsende Offenheit für robuste Rebsorten prägen den Charakter vieler Weine. Brandenburg zeigt damit, dass regionale Weinkultur nicht nur Geschichte ist, sondern auch Zukunft haben kann.

Weingut Patke – märkische Identität im Glas
Mit viel Pioniergeist und einer klaren Vision haben Matthias Jahnke und sein engagiertes Team den Weinbau im östlichen Brandenburg eindrucksvoll neu belebt. Der Ansatz ist so ehrlich wie der märkische Boden: Auf eiszeitlich geprägten Sand- und Lehmböden, kombiniert mit vielen Sonnenstunden, entstehen authentische Weine mit eigener Handschrift. Hier wird nicht kopiert, sondern märkische Identität in die Flasche gefüllt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Damit leistet das Weingut Patke einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Weinbau – und zeigt zugleich, dass regionale Weinkultur, moderne Rebsorten und hoher Trinkspaß sehr gut zusammenpassen.
Mit dem Jahrgang 2025 sind erneut exklusive Weine entstanden, die wir gemeinsam mit dem Weingut kreiert haben. Neu dabei ist in diesem Jahr auch ein Rosé, der die frische, unkomplizierte Seite des Weinguts wunderbar zeigt.
Der Souvignier Gris 2025 und der Rosé 2025 sind bereits gefüllt und bringen Leichtigkeit, Klarheit und regionale Eigenständigkeit ins Glas. Der Pinot Iskra bleibt noch etwas länger auf der Hefe und kommt erst später in die Filialen. Ein paar Restflaschen des großartigen Jahrgangs 2024 sind aktuell noch erhältlich.

Patkes Frühlingsfarben – Drei Weine für den Frühling
Mit dem Paket »Frühlingsfarben« zeigt das Weingut Patke aus Pillgram seine frische, helle Seite. Zwei Weißweine und ein Rosé bringen genau die Art von Leichtigkeit, Saftigkeit und Klarheit ins Glas, die besonders gut in den Frühling passt.
Der Souvignier Gris 2025 wirkt duftig, lebendig und animierend. Der Rosé 2025 setzt auf rote Frucht, Frische und schönen Trinkfluss. Der Pinot Iskra 2024 ergänzt das Paket mit etwas mehr Stoff, Rundung und feiner Tiefe. Drei Weine, die unterschiedlich genug sind, um spannend zu bleiben, und zugleich wunderbar zusammenpassen.


