Stefan Vetter Sylvaner ist kein Wein für schnelle Schubladen. In den steilen Terrassenlagen rund um Gambach in Franken entstehen eigenständige Weine, die ihre Herkunft zeigen, statt sie zu verstecken. Mit viel Handarbeit, alten Reben und möglichst wenigen Eingriffen im Keller gibt Stefan Vetter einer oft unterschätzten Rebsorte eine unverwechselbare Handschrift.
Stefan Vetter arbeitet dort, wo Weinbau noch echte Handarbeit ist: in den steilen, kleinteiligen Terrassenlagen des Gambacher Kalbensteins nordwestlich von Würzburg. Ein Teil der Weinberge liegt mitten im Naturschutzgebiet. Alte Reben wachsen auf kargen Böden aus Buntsandstein und Muschelkalk, weiter südlich kommt eine Parzelle auf Keuper hinzu.
Stefan Vetter Sylvaner: Herkunft, Handwerk und Charakter
Im Mittelpunkt steht bei Vetter der Sylvaner. Eine Rebsorte, die häufig unterschätzt wird – und die hier zeigt, wie viel Ausdruck, Tiefe und Spannung in ihr stecken kann. Die unterschiedlichen Böden sollen nicht überdeckt, sondern schmeckbar werden.
Wie vielseitig die Rebsorte und ihre Herkunft sein können, zeigen wir auch in unserem Magazinbeitrag über Franken, Silvaner und den frischen Aufbruch der Region.
Im Weinberg arbeitet das Weingut biologisch zertifiziert und weitgehend von Hand. Im Keller gilt: so wenig Eingriff wie möglich. Die Weine werden spontan vergoren, im gebrauchten Holz ausgebaut, nicht geschönt und nicht filtriert.
Das Ergebnis sind lebendige, charaktervolle Weine mit Frische, Textur und einer sehr eigenen Ruhe. Viele davon bleiben angenehm niedrig im Alkohol. Gerade an warmen Tagen ist das eine Qualität, die man schnell zu schätzen lernt: viel Ausdruck, viel Spannung – aber ohne Schwere.
Sylvaner, der seine Herkunft zeigt
Was Stefan Vetters Weine besonders macht, ist das Zusammenspiel aus Rebsorte, Herkunft und einer zurückhaltenden Arbeit im Keller. Sylvaner gilt oft als eher unaufgeregter Begleiter, kann unter den richtigen Bedingungen aber erstaunlich viel Eigenständigkeit entwickeln.
Am Gambacher Kalbenstein wachsen die Reben auf steilen Terrassen, deren Böden und kleinteilige Struktur den Weinbau anspruchsvoll machen. Vetter möchte diese Unterschiede nicht durch technische Eingriffe überdecken. Stattdessen lässt er seinen Weinen Zeit und Raum, sich zu entwickeln.
Das Ergebnis passt nicht unbedingt zu den üblichen Erwartungen an einen klassischen fränkischen Silvaner. Statt vordergründiger Frucht stehen Frische, Struktur und eine feine, manchmal fast salzige Anmutung im Mittelpunkt. Weine, die nicht alles auf den ersten Schluck preisgeben, sondern mit etwas Luft und Aufmerksamkeit immer neue Seiten zeigen.

Mal keine Trauben
Stefan Vetter kann nicht nur Wein. Besonders spannend sind auch sein Cidre, sein Poiré aus Birnen und sein Quitten-Schaumwein.
Aromatisch, feinperlig und wunderbar leichtfüßig. Viel Geschmack, niedriger Alkohol und ein unkomplizierter Trinkfluss, der Lust auf das nächste Glas macht.
Perfekt für heiße Tage, lange Abende und alle, die Lust auf etwas Neues im Glas haben.
Warum Schmidts Talent?
Stefan Vetter ist kein lauter Selbstdarsteller und längst kein unbeschriebenes Blatt. Unter Weinliebhabern genießen seine Weine weit über Franken hinaus einen hervorragenden Ruf. Trotzdem sind sie für viele noch eine Entdeckung.
Genau dafür steht Schmidts Talente: Wir möchten Ihnen Winzerinnen und Winzer zeigen, deren Weine aus der Masse herausragen – nicht, weil sie jedem Trend hinterherlaufen, sondern weil sie konsequent ihren eigenen Weg gehen.
Für begrenzte Zeit finden Sie eine Auswahl der Weine, Cidres und Schaumweine von Stefan Vetter in unseren Filialen und in unserem Onlineshop.

Probieren Sie mit – und sagen Sie uns Ihre Meinung
Schmidts Talente ist auch eine Einladung an Sie: Probieren Sie die Weine von Stefan Vetter und erzählen Sie uns, wie sie Ihnen gefallen.
Wir freuen uns über Ihr Feedback. Denn wenn die Weine bei vielen von Ihnen gut ankommen, besteht die Möglichkeit, Stefan Vetter dauerhaft in unser Sortiment aufzunehmen.








